Seine erste Mitgliederversammlung im Neuen Jahr führte den SPD-Ortsverein kürzlich in das Oedinger Bürgerhaus an der Jakobistraße. Am Abend trafen sich die Parteimitglieder mit Siegfried Osterholt, dem zweiten Vorsitzenden des Oedinger Heimatvereins - zugleich ein profunder Kenner nicht nur der Historie des heimischen Raums.
Osterholt stellte den Besuchern das Bürgerhaus vor und erläuterte zudem die Aufgabe und den Sinn des Hauses, das als Pastorat im Jahre 1907 erbaut wurde und nun unter anderem dem Heimatverein zur Verfügung steht: "Wir haben hier eine Begegnungsstätte für alle Mitbürger, für unsere Vereine, für die Gäste und Freunde aus Holland und für unsere Ehrenamtler."

Und dieses Haus ist auch zugleich ein kleines Museum: In zehn Räumen sind Exponate aus der Orts- und Regionalgeschichte zu sehen - von der Bronzezeit, der Ära der Römer, der Hanse bis hin zur Nachkriegszeit. Der Heimatverein sieht sich gleichwohl nicht als Hausherr dieser so liebevoll gestalteten Begegnungsstätte. Siegfried Osterholt betont: "Der Heimatverein ist hier nur der Verwalter und Vermittler für alle anderen."
Viele Einheimische haben dazu beigetragen, das alte Pastorat wieder mit Leben zu füllen und seiner neuen Aufgabe zuzuführen - nicht nur der Heimatverein. Viele Familien haben auf ihren Dachböden und Speichern nachgeschaut, herumgekramt und so manche kleine (oder größere) Kostbarkeit ausgegraben, die nun ihren Platz im Heimatmuseum des Bürgerhauses gefunden hat.
Größeren Raum nehmen natürlich die Erinnerungsstücke und Dokumentationen der beiden Weltkriege ein, die die Gegenwart der Grenzgemeinde und der Region besonders nachhaltig geprägt haben - bis in die Familien hinein, wie auch die große Sammlung von Totenzetteln der in beiden Kriegen gefallenen Soldaten eindrucksvoll belegt.

"Es war ein sehr informativer und spannender Abend", fasste am Ende Jochen Musholt, der SPD-Ortsvorsitzende zusammen. Und da sprach er sicherlich auch im Namen seiner Mitglieder.

Unterbezirk Borken

23. März 2019

  • Kommt zusammen! Macht Europa stark.

  • Respekt!

    Die Grundrente schafft Anerkennung für die Lebensleistung der Menschen
    "Wer viel in seinem Leben geleistet hat verdient eine gute Rente! Es ist eine Frage der Anerkennung und der Gerechtigkeit, dass Menschen die lange zu niedrigen Löhnen gearbeitet haben, Kinder erzogen oder Eltern gepflegt haben im Alter nicht unter Armut leiden. Arbeit muss sich lohnen, auch in der Rente." sagt Marc Jaziorski, Vorsitzender der SPD im Kreis Borken.

    Die SPD im Kreis Borkenbegrüßt ausdrücklich die von Bundesarbeitsminister Hubertus Heil vorgeschlagene Grundrente. Diese sieht vor, dass Menschen die mindestens 35 Jahre lang gearbeitet haben bis zu 447 € mehr Rente pro Monat bekommen als Mensch die nie oder nur kurz gearbeitet haben. Eine Friseurin, die 40 Jahre lang auf Mindestlohniveau gearbeitet hat käme so auf eine Rente von 961 € statt 512 €. Für die SPD im Kreis Borken verdient die Grundrente deshalb Respekt!

     

Ursula Schulte, MdB

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