Ortsvereinsmitglieder und TeilnehmerZu ihrer ersten öffentlichen Veranstaltung im neuen Jahr trafen sich die Mitglieder des SPD-Ortvereins Südlohn-Oeding im Hotel Pass in Oeding bei Grünkohl und Mettwurst. "Erneuerung kann auch Besinnung auf alte Werte und Zielvorstellungen sein", meinte der rheinland-pfälzische SPD-Europaexperte Dr. Wolfgang Ressmann, der zu den Anwesenden zum Thema: "SPD und Europa" sprach. Die SPD müsse sich bei europapolitischen Fragen anlehnen an die Außenpolitik des damaligen Bundeskanzlers Willy Brandt und sie zum Friedensprojekt der Sozialdemokraten werden lassen. Ganz aktuell gelte es gegen die weltweite atomare Wiederaufrüstung durch Mittelstreckenraketen zu kämpfen. Eine gemeinsame, europäische Außen-und Sicherheitspolitik sei dazu notwendig.

Von links: Medienexpertinnen Marie Roters und Jasemin Rafati-Sajedi sowie Europaexperte Dr. Wolfgang Ressmann und Ortvereinsvorsitzender Dr. Joachim MusholtAuch das zweite Markenzeichen Willy Brandts: "Mehr Demokratie wagen" müsse für Europapolitiker an vorderster Stelle stehen. Das Europarlament-an ihrer Spitze die Sozialdemokratie-müsse sich gegen Bürokratiewahnsinn und Entmündigung der Bürger durch die Beamten der europäischen Kommission wenden. Gleichzeitig gelte es rechtsradikalen Tendenzen energisch entgegen zu treten. Regierungschefs und Kommission sollten ihre Aufgabe darin sehen, das weltweit operierende Großkapital zu besteuern, dass sich bisher unkontrolliert über nationale Gesetze hinwegsetze.

Die zweite Referentin des Abends, Marie Roters, die zu dem Thema "Öffentlichkeitsarbeit" sprach, knüpfte an "alte Wurzeln" des SPD-Ortsvereins Südlohn-Oeding an und zeigte auf, wie man neue Medien mit klassischen, kritischen Journalismus verbinden kann. Sie präsentierte ein Konzept, mit dem man die - vielen älteren Bürgern Südlohn-Oedings noch bekannte - Ortvereinszeitschrift "Kritisch", in Form eines "Internetblogs",- beworben über die sozialen Medien - wieder neu aufleben lassen kann.

Von links: Marie Roters, Fraktionsvorsitzende Rita Penno, Dr. Musholt und Dr. RessmannDer SPD-Vorsitzende Dr. Joachim Musholt bedankte sich bei den Referenten für die inspirierenden Impulse und bei den Mitgliedern für ihre erfrischenden Rede-und Diskussionsbeiträge. Bis zur Jahreshauptversammlung des SPD-Ortsvereins am 1.4. diesen Jahres, soll das neue Öffentlichkeitskonzept der Sülohner SPD umgesetzt und gestartet sein.

Unterbezirk Borken

23. März 2019

  • Kommt zusammen! Macht Europa stark.

  • Respekt!

    Die Grundrente schafft Anerkennung für die Lebensleistung der Menschen
    "Wer viel in seinem Leben geleistet hat verdient eine gute Rente! Es ist eine Frage der Anerkennung und der Gerechtigkeit, dass Menschen die lange zu niedrigen Löhnen gearbeitet haben, Kinder erzogen oder Eltern gepflegt haben im Alter nicht unter Armut leiden. Arbeit muss sich lohnen, auch in der Rente." sagt Marc Jaziorski, Vorsitzender der SPD im Kreis Borken.

    Die SPD im Kreis Borkenbegrüßt ausdrücklich die von Bundesarbeitsminister Hubertus Heil vorgeschlagene Grundrente. Diese sieht vor, dass Menschen die mindestens 35 Jahre lang gearbeitet haben bis zu 447 € mehr Rente pro Monat bekommen als Mensch die nie oder nur kurz gearbeitet haben. Eine Friseurin, die 40 Jahre lang auf Mindestlohniveau gearbeitet hat käme so auf eine Rente von 961 € statt 512 €. Für die SPD im Kreis Borken verdient die Grundrente deshalb Respekt!

     

Ursula Schulte, MdB

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